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Entdecke die Schönheit des Naturparadieses Azoren auf nachhaltige Weise

Egal ob bei einer Wanderung auf den Vulkan Pico, einer spannenden Walbeobachtung oder erholsamen Stunden an Traumstränden mit schwarzem Sand – die Azoren sind ein Paradies für jeden Naturliebhaber. Die zu Portugal gehörende Inselgruppe liegt inmitten des Atlantiks und besticht durch zahllose Wanderwege entlang üppig grüner Vulkanlandschaften.

Verkehrsmittel auf den Azoren

Mietwagen zählen bei einem Pauschalurlaub als mit Abstand populärste Fortbewegungsmittel auf den Azoren. Dennoch kannst Du Dich während Deiner Reise auf die Azoren auch nachhaltig fortbewegen.

  • Linienbusse: Außer Corvo verfügen alle Azoreninseln über Linienbusverbindungen. Auf den größten Inseln São Miguel und Terceira gibt es regelmäßige Busverbindungen in alle Inselteile.
  • Fahrrad: Dank weit über 200 Fahrradrouten lassen sich die Azoren hervorragend mit dem vor Ort ausleihbaren Fahrrad erkunden.
  • Zu Fuß: Allein São Miguel verfügt über 35 Wanderwege. Jede der Inseln ist ein Wanderparadies und hervorragend auf dem Fußweg erkundbar.

Aufgrund der Distanzen dienen Fähren und Flugzeuge jedoch als einziges Transportmittel zwischen den Inseln.

Müllentsorgung und Recycling

Knapp die Hälfte des Mülls auf den Azoren wird in Recyclingzentren gesammelt und getrennt. Seit dem Jahr 2015 investieren die Kommunen zudem immer mehr in eine nachhaltige Müllentsorgung. Moderne Trennungs- und Verbrennungsanlagen sollen nach und nach die klassischen Mülldeponien ersetzen. In den meisten Orten der Inseln findest Du mittlerweile gelbe, blaue, grüne und häufig schwarze Mülltonnen direkt nebeneinander. Papier, Plastik und Metall, Biomüll sowie Restmüll kannst Du durch diese Aufteilung hervorragend trennen.

Vegetarische und vegane Speiseangebote auf den Azoren

Mit frischen Leckereien wie einer saftigen Ananas oder traditionell zubereitetem Käse bieten die Azoren eine Vielzahl an regional produzierten vegetarischen Lebensmitteln. Vor allem auf der Hauptinsel São Miguel findest Du eine Reihe an vegetarisch orientierten Restaurants. Sowohl das Lokal Treze als auch das Sabores in Ponta Delgada servieren Dir eine Reihe frisch zubereiteter veganer und vegetarischer Speisen. Die Küche der Azoren ist zwar überwiegend von Fisch und Fleisch geprägt, dennoch bieten selbst die konventionellen Restaurants der Inseln vegetarische Klassiker aus der Region. Die Sopa de Agriao, eine schmackhafte Suppe mit Brunnenkresse, solltest Du auf jeden Fall probieren.

Bio Lebensmittel

Knapp 50% der Fläche auf den Azoren ist der Landwirtschaft gewidmet. Vor allem Milch, Obst und Gemüse zählen zu den wichtigsten Agrargütern. Auf der Hauptinsel São Miguel baut man primär Ananas, Orangen und Bananen in teils ökologisch zertifizierten Farmen an. Eine breit gefächerte Auswahl an frischen Bio Lebensmitteln findest Du im Mercado da Graça, dem renommierten Bauernmarkt in Ponta Delgada. Auch im Duque de Braganca Markt auf der Insel Terceira werden stets frische Bio Lebensmittel aus der Region verkauft.

Ökologische Probleme

Da die Azoren vom Atlantik umgeben sind, ist die Inselgruppe von der zunehmenden Verschmutzung der Meere besonders stark betroffen. Große Mengen an angespültem Plastik sind an manchen Stränden keine Seltenheit. Der Plastikmüll stellt eine ernste Bedrohung für die endemische Flora und Fauna dar. Vor allem die aufgrund der steigenden Beliebtheit der Azoren als Reisedestination wachsende Tourismusindustrie zeigt sich als nicht nachhaltig und problematisch für dieses fragile Ökosystem. Sie bringt viel Müll, störenden Lärm, überfüllte Straßen und erhöhte Luftverschmutzung mit sich.

Naturschutzgebiete auf den Azoren

Jede der neun wilden Inseln hat ihren ganz eigenen Reiz. Von der üppigen Vegetation der Blumeninsel Flores bis zu den steil abfallenden Felsküsten der Insel Fajas – eine Reise auf die Azoren bedeutet Natur pur.

  • Der Berg Pico: Der seit 1982 unter Naturschutz stehende und 2.350m hohe Schichtvulkan gilt auch als der höchste Berg Portugals.
  • Lagoa do Fogo: Der 30m tiefe Kratersee liegt auf São Miguel und ist seit 1974 ein Naturreservat.
  • Farol dos Rosais: Ein auf imposanten Felsklippen thronender Leuchtturm umgeben von endemischen Pflanzen und nistenden Seevögeln.
  • Caldeira in Fajal: Der zum Naturreservat erklärte Vulkankrater ist 400m tief, 2km breit und beheimatet seltene Pflanzenarten.

Strommix der Destination Azoren

Etwas mehr als 60% des benötigten Stroms auf den Azoren wird nach wie vor aus Erdöl erzeugt. Im immer größeren Ausmaß nutzen die Azoren jedoch die Kraft der Vulkane zur Energiegewinnung. Geothermische Kraftwerke produzieren momentan etwa 25% des gesamten Strombedarfs der Azoren. Auf der Hauptinsel São Miguel sind es mittlerweile sogar über 40%. Knapp 10% des gesamten Stromhaushalts der Inselgruppe wird durch Windkraft gedeckt, ein geringer Anteil von unter 5% durch Wasserkraft.

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