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Sightseeing in der Altmark

Der Geheimtipp für Naturliebhaber und Ruhesuchende. Auf deiner Reise erlebst du eine friedliche Landschaft, durchzogen von Feldern, Wiesen, Flüsschen und Wäldern. Fernab von Lärm und Scharen von Mitmenschen gibt es viele Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Wassersport oder Reiten.

Andere Urlaubsregionen in
Sachsen-Anhalt

Aber auch viele interessante Sehenswürdigkeiten gilt es im Norden von Sachsen-Anhalt zu entdecken. Besonders die mittelalterliche Atmosphäre der Hansestädte Gardelegen, Salzwedel, Stendal und Tangermünde ist auch heute noch zu spüren und hat ihren ganz eigenen Reiz. Viele alte Kirchen, mit Mauern aus Feld- und Backstein, verträumte Gassen und wunderschöne Fachwerk-Bauten kannst du hier finden.

Weitere Informationen über die Region Altmark findest du beim Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverband.

Wusstest du…

  • dass die Gardelegener Biermarke „Garley“ als die älteste Biermarke der Welt gilt. Im Mittelalter wurde das berühmte Bier sogar bis nach England und Skandinavien exportiert – leider wird es seit 2013 nicht mehr hergestellt.
  • dass Tangermünde 2019 von Travelbook zur schönsten Kleinstadt Deutschlands gewählt wurde und „Rotenburg des Nordens“ genannt wird
  • dass Tangermünde im 14. Jahrhundert fast deutsche Hauptstadt geworden wäre, daher ließ Kaiser Karl IV. die Burganlage als seine Zweitresidenz ausbauen

Sehenswerte Orte in der Altmark

Hier unsere Top-Tipps für dich:

Hansestadt Havelberg

Havelberg, lizensiert bei Adobe Stock

Ein kleines Städtchen, umgeben von einmaligen Auen- und Flusslandschaften mit seltenen Tier- und Vogelarten. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder auf dem Wasser, hier erlebst du einzigartige Natur und kannst die Ruhe und frische Luft genießen. Seit 2001 ist die Hansestadt Havelberg ein staatlich anerkannter Erholungsort und Teil des Tourismusprojektes „Blaues Band“. 

Das eigentliche historische Zentrum befindet sich auf einer Insel inmitten der Havel. Obwohl ein Stadtbrand 1870 einen großen Teil der Altstadt zerstört hatte, blieb das historische Aussehen weitestgehend erhalten und die restaurierte Architektur lässt noch immer die Blütezeit Havelbergs erkennen. Kopfsteingepflasterte Gassen, Fachwerkhäuser, Kirchen und Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert, warten darauf entdeckt zu werden. 

Das Wahrzeichen der Stadt, der Dom St. Marien und die Klosteranlage zeugen noch heute von Havelberg als Bischofssitz. Durch Zerstörung und Wiederaufbau in unterschiedlichen Epochen, ist der Dom heute eine Mischung aus gotischen und romanischen Stilelementen. Ein Rundgang vermittelt eine Fülle von interessanten Eindrücken. Besonders schön sind die spätgotischen Glasmalereien, der Hochaltar und die Scholtze-Orgel von 1777. Interessant ist, dass zwei der insgesamt drei erhaltenen, größeren Orgeln des deutschen Orgelbauers Gottlieb Scholtze in Havelberg stehen. Leider ist die Stadtkirchenorgel aus dem Jahr 1754 aber zurzeit nicht spielbar

Tipp: Aufgrund ihrer ausgezeichneten Akustik sind Konzerte im Paradiessaal und im Kreuzgang ein Erlebnis der besonderen Art.

Öffnungszeiten des Doms findest du hier, Führungen hier und Konzerttermine hier.

Havelberg mit Kindern erleben

Hansestadt Gardelegen

Gardelegen, lizensiert bei Adobe Stock

Hier kommen besonders die Architekturliebhaber auf Ihre Kosten. Besonders sehenswert sind die vielen Backstein- und Fachwerkhäuser sowie die Portale und Haustüren am Markt.

Das grüne Band der Wallanlage mit Resten der Stadtmauer und Wassergräben gehört heute zu den schönsten Parks und Gärten Sachsen-Anhalts und umschließen die liebevoll restaurierte historische Altstadt.

Eins der sehenswertesten Gebäude ist das Rathaus. Es steht inmitten der historischen Altstadt auf einem der ganz wenigen dreieckigen Stadtplätze Europas.

Ebenso beachtenswert ist das um 1550 erbaute Salzwedeler Tor. Es ist das besterhaltene der drei ehemaligen Stadttore. Die beiden mächtigen Batterietürme haben einen beeindruckenden Durchmesser von 9 und 18 Metern.

Liebhaber von deutschen Backsteinkirchen werden die Marienkirche und die Ruinen der Nicolaikirche sehr gefallen.

Weitere Informationen erhäslt du in der Touristinformation Gardelegen.

Hansestadt Salzwedel

Salzwedel, lizensiert bei Adobe

Die charmante Hansestadt Salzwedel sollte auf deiner Reise in die Altmark nicht fehlen. Sie liegt sogar an zwei Ferienstraßen: der Straße der Romanik und der Deutschen Fachwerkstraße.

Das Stadtzentrum ist fast vollständig erhalten und zeichnet sich durch zahlreiche historische und schmuckvolle Fachwerkbauten und norddeutsche Backsteinhäuser aus. Die engen Straßen und Gassen der Altstadt sind von kleinen Flussläufen durchzogen und laden mit vielen kleinen Geschäften, Restaurants, Cafés zum Bummeln ein. 

Genieße unbedingt auch die kulinarische Spezialität der Stadt, den Salzwedeler Baumkuchen. Der auch heute noch in Handarbeit hergestellte und über offenem Feuer gebackene Kuchen ist auch ein beliebtes Mitbringsel. Die traditionelle Herstellung kann in den Baumkuchen-bäckereien besichtigt werden. 

Salzwedel, lizensiert bei Adobe Stock

Tipp: Einige Kilometer entfernt befindet sich eines der ältesten Museumsdörfer Deutschland, das Freilichtmuseum Diesdorf, mit vielen Museums-und Aktionstagen. Auch Kindergeburtstage und Hochzeiten können hier gefeiert werden. Sehr zu empfehlen ist auch der Märchenpark und Duftgarten.

Weitere nützliche Infos findest du auch auf der Seite der offiziellen Seite der Stadt Salzwedel

Hansestadt Tangermünde

Tangermünde, lizensiert bei Adobe Stock

Das kleine Städtchen Tangermünde liegt harmonisch am Zusammenfluss von Tanger und Elbe und direkt am Elberadweg. Die 1000 Jahre alte Kaiser- und Hansestadt ist ein wunderschönes und gastfreundliches kleines Städtchen. Besonders sehenswert ist die aufwendig restaurierte Altstadt mit vielen Baudenkmälern. Hier findest du ganz viel Fachwerk aus verschiedenen Epochen, Hauseingänge mit interessanten Beschriftungen, spannende Nebengassen

, außergewöhnliche Geschäfte und nette Cafés in lauschigen Hinterhöfen.

Das Tangermünder Rathauses mit der aufwendigen Fassade und dem weithin sichtbaren Ziergiebel mit seinen Rosetten, zählt architektonisch zu den wertvollsten Profanbauwerken der Backsteingotik im norddeutschen Raum.

Die Stadt ist von einer fast vollständig erhaltenen 1,8 km langen mittelalterliche Stadtbefestigung mit Toren, Stadtmauer und Wiekhäusern umrundet. Vom Burgberg hat man einen prächtigen Blick über die Elbauen. 

Am besten kommt das Stadtpanorama von Tangermünde bei einer Bootsfahrt auf der Elbe zu Geltung. 

Informationen zu Stadtführungen und Museen findest du auf der Seite des Tourismusbüros.

Tipp: Für ein bisschen Ostalgie findet Ihr im ehemaligen Postgebäude den Ossiladen. Kaum zu verfehlen, da links neben dem Eingang das aufgeklappte Heck eines gelben 601er Trabbis aus der Mauer schaut. Lass dich vom Flair der alten Zeit verzaubern. Das Ladengeschäft umfasst ca. 1000 verschiedene beliebte DDR-Produkte, wie Bücher und CDs, lustige Souvenirs und Lebensmittel (z.B., kalter Hund oder Halloren-Pralinen).

Hansestadt Stendal

Stendal, lizensiert bei Adobe Stock

Die größte Stadt in der Altmark steht vielleicht etwas im Schatten der Nachbarstadt Tangermünde, sollte aber dennoch auf eurer Reise in die Altmark nicht fehlen.

Die über 800 Jahre alte Stadt im Norden Sachsen-Anhalts liegt in einer reizvollen Landschaft im Uchtetal. Vom 14. bis 16. Jahrhundert war Stendal Mitglied der Hanse. Aus dieser Zeit stammen noch einige der schmuckvollen Kaufmannshäuser.

Auch wenn hier kein geschlossenes historisches Stadtbild erhalten blieb, gibt es dennoch viele alte interessante und imposante Bauwerke aus der Backsteingotik zu sehen.

Vom Marktplatz aus, schaut man auf die Ratskirche St. Marien mit dem wunderschönen Flügelaltar aus dem Jahre 1471, das Rathaus mit den Renaissancegiebeln und der ältesten profanen Schnitzwand Deutschlands und den Roland (übrigens der drittgrößte in Deutschland).

Der spätgotische Dom St. Nikolaus ist ein besonders sehenswertes Schmuckstück der Stadt. Einmalig hier sind die bis heute erhaltenen 22 Buntglasfenster aus dem späten Mittelalter und der Renaissance.

Von den ehemals 4 Stadttoren sind zwei noch erhalten. Das Tangermünder Tor begrüßt seine Gäste im Nordosten, das Uenglinger Tor gehört zu den schönsten Stadttoren Deutschlands.

Informationen zu Stadtführungen und Museen findest du auf der Seite der Tourist-Information.

Arendsee

Arendsee, lizensiert bei Adobe Stock

Im Gegensatz zur beschaulichen Landschaft der bisher beschriebenen Teile der Altmark, herrscht im beliebtesten Ausflugsgebiet in der Altmark, rund um die „Perle der Altmark„, dem Arendsee, reger Urlaubsbetrieb. Ein Touristenmagnet ist das große Strandbad mit Seetribüne. Ein kilometerlanger Sandstrand lädt zum Entspannen ein. Für Kinder sind der große Wasserspielgarten und die Riesenrutsche ein besonderer Spaß.

Die Öffnungszeiten des Strandbads findest du hier

Interessant für geschichtlich und kulturell interessierte Besucher ist sicher auch das namensgleiche kleine Städtchen Arendsee, dass bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts staatlich anerkannter Luftkurort ist. In jedem Fall sehenswert ist das in Backsteinromanik erbaute Benediktiner Kloster: es bildet zusammen mit dem Klostergelände den nördlichsten Punkt der Straße der Romanik.

Öffnungszeiten des Klosters findest du hier

Tipp:  Besuch der gut erhaltenen Bockwindmühle. Hier kannst du den Geschichten des Enkels des letzten Arendseer Müllers lauschen und dich von der Technik vergangener Jahre verzaubern lassen.  Ansprechpartner: Klaus Lühe  

Weitere Tips für einen Besuch in der Altmark

Die Colbitz-Letzlinger Heide
  • ein 900 Quadratkilometer großes, einsames Gebiet ganz im Süden der Altmark.
Wildparks und Tiergärten
Jährliche Feste
  • Jährlich am 1. Septemberwochenende findet ein Burgfest auf der Alten Burg Apenburg statt.
  • Havelberger Pferdemarkt (früher auch Heiratsmarkt genannt): Seit 1730 findet alljährlich im September eines der größten Volksfeste statt, das jährlich zahlreiche Besucher in die kleine Stadt zieht. Die Termine findest du hier.
Weitere sehenswerte Klöster und Kirchen
  • Kloster Jerichow: inkl. Kloster- und Backsteinmuseum, einem Klostergarten, einem Braillegarten und weitläufigen Wiesen, die zum Spazieren und Verweilen einladen. Ganzjährig werden viele Führungen und Workshops angeboten.

Weitere Informationen findest du im Veranstaltungskalender.

  • Bismarck-Kirche in Schönhausen (Taufkirche Otto von Bismarck): Romanische Kirche mit teilweiser barocker Inneneinrichtung. „Offene Kirche“ und „Radwegekirche“ am Elberadweg. Neben den klassischen Führungen wird eine QR-Code-Kirchenführung für das Smartphone angeboten. Weitere Informationen und Öffnungszeiten findest du hier.

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