Home » Blog » Was steckt hinter „Flugscham“?

Der Begriff „Flugscham“ (schwedisch „Flygskam“) geht auf die schwedische Initiative No Fly Climate SCI zurück. Bei NFCS haben sich verschiedene Klimawissenschaftler und Personen des öffentlichen Lebens organisiert. Sie wollen aufgrund der Klimaschädlichkeit von Flügen weniger oder gar nicht mehr fliegen. Außerdem wollen sie nachhaltiger leben.

Flugscham Fliegen
Beschämend?

NFCS wurde vom schwedischen Klimaforscher Dr. Peter Kalmus gegründet. Prominentester Vertreter ist Björn Ferry. Der ehemalige Biathlet arbeitet heute als Experte für das schwedische Fernsehen. Er reist zu allen Wettbewerben in Kontinentaleuropa mit dem Zug an. Durch seine Popularität verhalf er der Initiative in 2018 zu einem beachtlichen Medienecho. Heute tritt heute aber nicht mehr öffentlich für NFCS in Erscheinung. Dennoch wächst die Bewegung, auch über die Grenzen Schwedens hinaus.

Neben NFCS setzen sich auch Projekte unter dem Schlagwort Flugscham gegen das weitere Wachstum des Flugreiseverkehrs ein. Ein Beispiel aus dem englischsprachigen Raum ist Stay grounded. – Ein Beispiel aus Deutschland ist das Klimakollektiv.

Ein Massenphänomen ist Flugscham jedoch nicht. Die zugehörigen Wikipedia-Artikel wurden inzwischen wieder gelöscht. Neben der Vorbildwirkung versuchen die Initiativen deswegen zunehmend, stattdessen die politischen Rahmenbedingen zu ändern:

  1. Zugreisen sollen günstiger werden,
  2. Der Ausbau der Flughäfen soll gebremst werden
  3. Kerosin soll nicht weiter von der Steuer befreit bleiben.

Mit GutBürger.Reisen unterstütze ich die politischen Forderungen von Klimakollektiv und Co. Der Verzicht einiger Aktivisten löst unser Klimaproblem nicht. Auch Recycling wurde erst dann erfolgreich, als es staatlich gefördert wurde. Flugscham sollten aus meiner Sicht vor allem die Verkehrsminister verspüren.

Die bei GutBürger.Reisen erhältlichen Urlaubsreisen sind klimaneutral, weil das dadurch verursachte CO2 durch Atmosfair in Wiederaufforstungs- und Energieeffizienzprojekten kompensiert wird.


Christoph

Gründer von GutBürger.Reisen

7 Kommentare

Frank-Renè Gielke · 29. Juni 2019 um 11:05

Meiner Meinung nach besteht die gesamte Klimaproblematik in der Überbevölkerung der Erde, Der CO²-Ausstoß beruht ja nicht nur auf der Fliegerei, sondern auf der Summe aller Oxidationen, die durch Lebensaktivitäten entstehen.

F.R.G.

    Christoph · 29. Juni 2019 um 11:19

    Nun ja. Da 10% der derzeitigen Bevölkerung 50% des CO2 verursachen, ist die Bevölkerungszahl wohl nicht die entscheidende Komponente in der Rechnung. Am Ende ist der Kreislauf auch stabil, solange man keinen zusätzlichen Kohlenstoff aus Kohle, Gas und Öl hinzufügt.

Laumer · 28. September 2019 um 15:53

Flugscham? Ich also soll mich bitte dafür schämen, dass „zeitgemässe“ Flugzeuge eine fast achtzig Jahre alte Antriebstechnik verwenden? Forscher aus aller Welt sollten sich dafür schämen, dass sie keine klimaneutralen Fluggeräte entwickelt haben! Wie wär’s damit: als Treibstoff CO2, als Abgas Sauerstoff? Utopie? Vielleicht. Aber die bemannte Marsmission hat sowieso absoluten Vorrang…

Marclel · 21. Januar 2020 um 08:55

Wegen Leuten wie Euch stirbt die Wirtschaft! Und dann wird geheult wenn Vati plötzlich an der Schlange dteht und Essensmarken holt! UND DIE WERDEN MIT DEM FLUGZEUG AUS DEM VERF***TEN CHINA GELIEFERT

    Christoph · 21. Januar 2020 um 09:45

    Hallo Marcel! Schlecht geträumt?

      Timbo · 24. Januar 2020 um 11:20

      Hallo Christoph,

      ich finde Marclel hat gar nicht mal so unrecht. Durchaus sollten wir versuchen, das Fliegen auf ein Minimum zu stellen und gerade Urlaubsreisen in weit entfernte Länder zu unterlassen.

      Aber gerade dieser Wirtschaftsfaktor ist ein nicht unerheblicher Grund weiter unsere Umwelt zu beeinflussen. Durchaus stimmt es, das die angesprochenen Essensmarken aus dem fernen Osten kommen und auch damit die Bilanz nicht sonderlich verbessert wird.

      Die Unterstellung, dass Marclel schlecht geträumt hat finde ich leider unpassend. Es wird nicht auf seine Punkte eingegangen und lediglich eine Anmaßung getätigt.

        Christoph · 24. Januar 2020 um 14:28

        Marcel, du machst es halt nicht besser, wenn du deine Gaga-Nachricht jetzt unter falschen Namen nochmal schönredest.

        (Kleiner Tipp; an jeder Nachricht hängt auch eine IP-Adresse.)

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